Forschung in Australien
Wasser für die Zukunft
Die Griffith University hat gemeinsam mit anderen Forschern eine Einigung mit den indigenen Einwohnern North Queenslands unterzeichnet, um das Problem der Wasserknappheit in der Region anzugehen. Die Fürsprecher der Gemeinden am Mitchell River akzeptierten einen Plan, der die Wasserreserven und das ökologische Gleichgewicht des Flusses schützen soll.
Auf dem Land der dort ansässigen Ureinwohner können somit gemäß dem Vertrag bestimmte Forschungsarbeiten verrichtet werden. Die Gemeinden sind zudem bereit das Team in ihrer Arbeit zu unterstützen und ihnen Wege und Verhaltensweisen zu erklären.
Neben der Erhaltung des Gebiets am Mitchell River liegt den Forschern und den Repräsentanten auch das Wohlergehen der indigenen Gemeinden am Herzen. Arbeitsmöglichkeiten und die wirtschaftliche Entwicklung der Region sind daher ebenfalls wichtige Verhandlungspunkte des Abkommens.
Der Mitchell River, der sich im nördlichen Cairns bis hin zum Golf von Carpentaria erstreckt, ist einer der größten Flüsse Queenslands und fließt somit inmitten tropischer Regenwälder sowie im trockenen Inland. Der Fluss wird allerdings durch Unkraut, Erosion und den Tilapia, eine eingeführte Fischart, stark gefährdet.

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